Herz-Ass-Runde

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1. Tag: Almenweg: Außervillgraten-Reiterstube

Gehzeit: ca. 6-7 Stunden, leichte Wanderung

Vom Dorf Außervillgraten für der Weg über die Flinzbrücke auf Weg 7 in nordöstlicher Richtung durch dichten Fichtenwald in einigen Kehren is zur Alten Hütte ( 1740m). Weiter gehts auf dem Weg 7a durch lichteren Lärchenwald zur Rautalm (1882m) und auf einem sehr schön gelegenem Weg weiter zur Schupfalm (1910m). Auf Weg 14b durcht artenreiche Blumenwiesen zur Wurzalm (2001m). Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick ins Tal nach Außervillgraten und in die umnliegenede Bergwelt. Von der Wurzalm fürht der Weg leicht abwärts in den Raucheggenbach. Von dort führt ein Steig an der Waldgrenze entlang, durch Almrosen und zwergwüchsige Lärchen weiter übers Enziangrantl zur Kropfkaralm, auf der eine kleine Hirtenhütte steht und bis zur Tilliachalm (2030m), wo man dann wieder auf den Forstweg mit der Nummer 3 gelangt. Dieser führt in mehreren Kehren hinunter zur gemütlichen Reiterstube.

2. Tag: Zur Herrgottslärche: Reiterstube - Volkzeiner Hütte

Gehzeit ca. 7-8 Stunden, mittelschwere Wanderung

Von der Reiterstube über den Forstwegn in Kehren durch Fichtenwald leicht ansteigend bis zum Stegilan. Hier verlassen wir den Forstweg und gelangen auf den Steig Nr. 3, welcher uns durch ein mit Lärchen bewachsenes Hochtal fürht. Auf stets übersichtlichem Weg erreichen wir die Tilliachalm (2030m). Noch eine Kehre bleiben wir auf der Forststraße, ehe ein Trittsteig rechts eine Rasenrinne emporleitet. Bei einzelnen Bäumen queren wir diese nach links und gelangen dann auf einer Rasenkante zur Sommerwandhütte. Etwas nordwestlicher überrascht uns nahe dem Sommerwandstall die "Herrgottslärche". Dieser Ort ist auch ein Platz der Energie. Der Anstieg zum Sommerwandköpfl erfolgt ohne deutlichen Routenverlauf am breiten, mit Fels und Rasen ansteigenden Westrücken des Fölbner bis zum Sommerwandköpfl mit Kreuz (2400m). Von hier wieder auf dem gleichen Weg ca. 10 min talwärts. Dann wieder in nördlicher Richtung auf Markierung 3b durch Alpenrosen und Zwergsträucher bis zum Gölbnerboden. Bei der Abzweigung folgen wir der Markierung 3a, wo wir zur Rarfeldalm (1987,) gelangen. Von der Rarfeldalm auf dem Weg Nr. 3a gelangen wir auf die Forststraße, dieser kurz folgend erreichen wir das Ende der Forststraße. Von dort führt uns dann der Steig rechts am Seilbahnmast vorbei. Abwärts durch lichten Lärchenwald in den Graben des Riedlbaches und von dort zum "Scheibenstall". Nun folgen wir weiter absteigend der Forststraße bis zur ersten Abzweigung, welcher wir ansteigend bis an deren Ende folgen. Wieder auf einem Steig gelangen wir dann zur Taletluke. Von hier folgen wir dem Steig durch Almrosen und Lärchenwald leicht ansteigend zu den Oberen Arnkasern. Von dort führt der Steig bergwärts zur Bodenhütte. Entlang der Markierung Nr. 323 fürht uns ein alter Viehsteig über eine mittelsteile Rasenflanke hinauf und wir erreichen nach einem kurzen Blocktälchen die Wegtafeln. Bei der Wegtafel folgen wir aber der Markierung Nr. 23 zum Kleinen Regenstein und von hier dem Steig Nr. 24 zur Hoferalm. Eine Tafel auf einem Steinmann weist zur Volkzeiner Hütte. Dem Weg Nr. 324 folgend, gelangen wir leicht ansteigend zu einem aus Steinen angelegten Viehpferch und später auf eine Hangschulter. Dahinter breitet sich ein herrlicher Terrassenboden aus, auf welchem wir zur Leisacheralm gelangen. Absteigend über Almen und Wiesen sehen wir bereits unten im Tal die Almen von Volkzein.

3. Tag: Weg der Quellen und des Wassers: Volkzeiner Hütte - Unterstaller

Gehtzeit ca. 6 Stunden, mittelschwere Wanderung

Unsere Wanderung beginnt bei der Volkzeiner Hütte. Wir folgen dem Almweg zur Raineralm, dann weiter zur Heinkaralm. Ab hier folgt man dem Steig Nr. 19 am Wasserfall vorbei zum Schrentebachboden - einem naturwilden, moosweichen Wiesengelände zwischen Fels und Wasser. Von dieser Hochtalterrasse weiter an den kargen Resten einer ehemaligen Hirtenhütte vorbei, steigen wir eine felsdurchsetzte Rasenrippe empor und gelangen leicht linkshaltend auf einen begrünten karboden mit einem länglichen, zwischen Rasenriegeln eingebetteten, Tümpel, den so genannten Trögern (von hier zweigt ein Pfad zum Falkamsee ab, ca. 20 min , der immer ein lohnendes Ziel ist und zu einer Rast einlädt). Man folgt dem Steig Nr. 326 in östlicher Richtung über ein flaches Trogtal und durch unzählige Rinnsale und Später ansteigend über Felsen zur Ahrntaler Lenke. Von hier haben wir einen schönen Rückblick ins Winkeltal und vor uns liegt das Arntal, in dem wir absteigend, dem Weg Nr. 326 folgend, zum "Beim Garten" gelangen. Von dort geht es über den Almweg durch lichten Lärchenwald und Almrosen (Zetten) unmittelbar an den steilen Felswänden der fast 3000 Meter hohen Rotspitze und der Weißspitze, dem höchsten Bergm im Hochpustertal (2962m), den Königen unseres Gebirges, entlang zum sehenswerten Almendorf Oberstalleralm. Von der Alm folgen wir der asphaltierten Bergstraße hinunter zur Unterstalleralm.

4. Tag: Über die Jöcher: Unterstalleralm - Kalkstein

Gehzeit ca. 6 Stunden, mittelschwere Wanderung

Unsere Wanderung führt uns von der Unterstalleralm zur Oberstalleralm. An den Bärentalerwald schließen sich mit geringer Steigung großflächige Wiesen an, über die wir an einem Wegweiser zum Schwarzsee gelangen, welcher uns dann auf die markierung Nr. 15a fürht. Von hier aus, über Bergwiesen leicht ansteigend und mit einem schönen Blick hinaus durch das Arntal, erreichen wir nach kurzer Wanderung die Alplanschupfe. Danach führt uns der Steig über zwei Bachgräben vorbei an einer Heuschupfe und entlang des Baches zum Schwarzsee, der in einer tiefen Felswanne ruht. (Der Sage nach soll am Seegrund ein Silberschatz verborgen sein.) Am Nordufer des Schwarzsees führt uns dann die Markierung Nr. 12 über sanftes Gelände hinein in Schluchten und Rinnen und über Rippen auf der Ostseite der Riepenspitze in Serpentinen steil ansteigend hinauf zum Heimwaldjöchl. Von hier führt der Steig absteigend durch breitwürfig gestreute Gesteinstrümmer und über verwachsene Moränen zum dünnen Köflerbachl. Später gelangen wir zu einem klienen und einem großen Steinmann, die wie Wächter da stehen. Entlang der Ostkante der Geilspitze queren wir die Rasenhänge und gelangen so zum Kalksteiner Jöchl. Das Kalksteiner Thörl verdient in jeder Hinsicht eine längere Rast: Ringsum umgibt uns eine bunte Alpenflora, die das Herz des Botanikers entzücken müsste und der Blick über Berge und Täler ist auserlesen schön. Abstieg über sanftes Wiesengras in Roßtal über den Wanderweg und weiter über den Almweg bis nach Kalkstein.

5. Tag: Grenzlandweg: Kalkstein - Innervillgraten

Gehzeit ca. 7 Stunden, mittelschwere Wanderung

Unsere Wanderung führt uns auf dem Almweg Nr. 13 durchs Roßtal an Almen vorbei bis zum Maxer Leck. Wir verlassen dort den Almweg und steigen auf dem Weg Nr. 13a über sanftes Wiesengras zum Kalksteinerjöchl auf, wo auch der knapp vorher von links kommende Bonner Höhenweg einmündet. Wir folgen nun dem Bonner Höhenweg Nr. 12, gehen gemächlich in südlicher Richtung zur Bürglerslenke und erreichen danach, dem Weg leicht ansteigend folgend, das Pfanntörl. Vom Pfanntörl erreichen wir am felsdurchsetzten Kamm das Toblacher Pfannhorn und sehen die Sextener Dolomiten in voller Pracht. Dem Bonner Höhenweg weiter folgend, vorbei an alten aus dem Ersten Weltkrieg stammenden Militärpunkern, erreichen wir das Marchkinkele. Entlang der alten Militärsstraße gelangen wir zur Hoch Rast und von hier über sanfte Weideflächen absteigend zum Astattsattel. Wir verlassen wieder den Kamm und steigen auf der Villgrater Seite durch Wälder und Wiesen zur Tafinalm ab. Weiter durch das Tafintal beim Steg Lanzlisilans Schupfe vorbei und durch das Oberhofertal nach Innervillgraten.

6. Tag: Der Weg des Thurntaler Urbans: Innervillgraten - Außervillgraten

Gehzeit ca. 6 Stunden, mittelschwere Wanderung

Vom Ortszentrum Innervillgraten auf der Hauptstraße ostwärts bis zum Wegweiser bei der Tischlerei Lanser. Weiter über den Gemeindeweg Nr. 4 beim Wegweiser Klamperplatz geradeaus durch das Oberhofertal. Beim Steg über den Oberhoferbach und dann durch das Tafintal aufwärts zur Tafinalm, dann weiter über Wald und Bergweiden zum Wegweiser am Astattsattel zu den Schwarzflecken. Ein lohnendes Ziel, keine 15 min von den Schwarzflecken, liegt ruhig eingebettet der Thurntaler See. Bleiben wir aber auf dem Tiroler Jubiläumsweg " Rund um den Thurntaler", so setzen wir den Weg östlich absteigend fort und gelangen auf Almwiesen zur Sillianeralm mit Blick zur Sextener Sonnenuhr und über das Pustertal mit den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Kamm. Von dort führt uns dann der Almweg weiter zum Panoramagasthof Gadein und dann dem Weg folgend zur Thurntaler Rast. Von hier ca. 500m der Thurntaler Bergstra0e folgend, erreicht man einen Wegweiser (Sennersteig), der uns über Almen und durch Lärchen- und Fichtenwälder mit einem wunderschönen Blick hinab ins Pustertal und über den Karnischen Hauptkamm und die Villgrater Bergwelt erfreut. Sehr bald kommen wir dann wieder auf die Thurntaler Bergstraße, der wir vorbei an schön gelegenen Bergbauernhöfen mit dem Blick hinunter nach Außervillgraten folgen.

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